Hintergrund

Schätzungen zufolge leiden dreißig bis vierzig Prozent der in der Kleintierpraxis vorgestellten Hunde und Katzen an Hautkrankheiten oder Erkrankungen des äußeren Ohres. Dabei existiert beim Tier wie auch beim Menschen eine enorme Vielfalt an möglichen Ursachen und Wirkungen. So treten beispielsweise Allergien in der heutigen Zeit sowohl beim Menschen als auch bei Hunden sehr viel häufiger auf als noch vor 50 Jahren. Erfreulicherweise hat sich das Fachgebiet der Tierdermatologie parallel dazu in den letzten Jahren und Jahrzehnten enorm weiterentwickelt, so daß es zunehmend möglich ist, dem Patienten eine Versorgung anzubieten, wie sie in der Humanmedizin seit langem selbstverständlich ist. Dabei stehen dem Praktiker („Hausarzt“) Spezialisten („Fachärzte“) zur Seite, die in schwierigeren Fällen hinzugezogen werden können.

Wie andere Fachgebiete auch, verdient die Dermatologie unsere ungeteilte Aufmerksamkeit: Nur eine mehrjährige Spezialistenausbildung und die Konzentration auf dieses eine Fachgebiet einschließlich der angrenzenden Gebiete, soweit sie mit der Haut zu tun haben, garantieren Ihnen die bestmögliche Versorgung Ihres Tieres. Dabei ist die gute Zusammenarbeit mit dem Haustierarzt äußerst wichtig.